Preis verliehen vom eingetragenen Verein JUNIORFEST:

Goldener Uhrzeiger

Goldener Uhrzeiger

Auszeichnung für das Lebenswerk und den kreativen Beitrag zur Filmkunst für Kinder und junges Publikum.

Die internationale Fachjury verleiht folgende Preise:

Festivalfilmklappe

Festivalfilmklappe

  • für den besten Spielfilm für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren
  • für den besten Spielfilm für junges Publikum im Alter von 12 bis 16 Jahren
  • für den besten abendfüllenden Animationsfilm für Kinder im Alter von 5 bis 12 Jahren

Jury 2025

Internationaler Wettbewerb der Spielfilme für Kinder von 6 bis 9 Jahren

  • Bára Fišerová

    Bára Fišerová

    Bára wurde in eine Künstlerfamilie hineingeboren – ihr Vater ist bildender Künstler, ihre Mutter Dokumentarfilmerin. Als Kind studierte sie Ballett an der Vorbereitungsschule des Nationaltheaters, wo sie auch zum ersten Mal auf der Bühne stand. Das Theater faszinierte sie so sehr, dass sie später Schauspiel studierte und Mitglied mehrerer Prager Theaterensembles wurde. Dem Ballett verdankt sie auch, dass sie mit sechs Jahren zum ersten Mal vor der Kamera stand. Nach dem Studium arbeitete sie als Theater-, Film- und Fernsehschauspielerin und wirkte in mehreren tschechischen und ausländischen Filmen, Fernsehproduktionen, Märchen und Serien mit. Daneben ist sie als Moderatorin und Synchronsprecherin tätig und schreibt in ihrer Freizeit Gedichte. Sie hat bereits zwei Bücher veröffentlicht, die sie selbst illustriert und von denen sie eines auch geschrieben hat.

  • Chrisa Gkouma

    Chrisa Gkouma

    ist Drehbuchautorin und lebt im griechischen Thessaloniki. Ihren Master in Darstellender Kunst erwarb sie an der Fakultät für Bildende Künste der Aristoteles-Universität. Sie arbeitete als Regisseurin, Dramaturgin und Schauspielerin und nahm an Festivals in Griechenland und in ganz Europa teil. Außerdem unterrichtete sie Darstellende Kunst und leitete zahlreiche Bildungskurse. Sie hat einen weiteren Master in Drehbuch und schreibt seit 2020 für das Studio Funny Tales. Bei der 4. Ausgabe des Festivals Select Respect wirkte sie an der Programmauswahl mit und verantwortet seit 2020 Programm und Koordination des TAF – des Animationsfilmfestivals in Thessaloniki.

  • Sophia Bahia

    Sophia Bahia

    Sophia Bahia hat einen Bachelor in Animation und begann ihre Laufbahn als Generalistin, bevor sie in die Produktion wechselte. Durch die Arbeit an unabhängigen Kurzfilmen wie an großen Serien fiel ihr auf, dass viele Kreative Mühe haben, Umfang und Fokus ihrer Projekte im Griff zu behalten. Daraufhin entwickelte sie das Gambi-System, das Effizienz und Zusammenarbeit in der Animationsproduktion verbessern soll – besonders in Teams mit begrenzten Ressourcen. Sie nahm an mehreren Talentförder- und Mentoring-Programmen teil und war 2025 Finalistin der THU Talent League. Neben Fachartikeln und einem Buch leitet sie Mentorings und Workshops im Bereich Animation. Derzeit arbeitet sie als Animationsproduzentin und entwickelt das Gambi-System im Rahmen ihres Masterstudiums Digital Creation (EMJM Digicrea) weiter.

Internationaler Wettbewerb der Spielfilme für junges Publikum von 10 bis 14 Jahren

  • Esben Jacobsen

    Esben Jacobsen

    Der Animationsregisseur und Autor Esben Toft Jacobsen hat einen beruflichen Hintergrund in Computerspielen und arbeitet seit seinem Filmhochschulabschluss 2006 als Regisseur und Autor von Animationsfilmen. Sein Schwerpunkt liegt auf Projekten für Kinder und junges Publikum; er hat Erfahrung in Drehbuch, Regie und visuellem Design für Animations- wie Realfilm. Esben ist Autor und Co-Autor zweier abendfüllender Animationsfilme: Der große Bär (2011) und Die Reise zum Federkönig (2014). Außerdem schuf er die Animationsserien Kiwi & Strit (2016, drei Staffeln) und Flora & Lars (2024). Er wirkte an der Netflix-Realserie The Rain mit, wo er sich um Worldbuilding, Recherche und visuellen Stil kümmerte. Derzeit bereitet er seinen neuen abendfüllenden Animationsfilm Millie und das Geheimnis des Krokodils vor.

  • Kamil Fila

    Kamil Fila

    Kamil Fila (geb. 1980 in Znojmo) ist ein tschechischer Filmkritiker, Rezensent und Dozent. Er studierte Filmtheorie und Filmgeschichte an der Masaryk-Universität in Brünn und arbeitete in den Redaktionen von Cinema, Cinepur, Aktuálně.cz und Respekt. 2016 gründete er die eigene Website Ještě větší kritik, než jsme doufali (Ein noch größerer Kritiker, als wir gehofft hatten), seit 2020 ist er Chefredakteur von Kinobox. Anfang 2024 startete er gemeinsam mit Alena Julie Novotná den Filmpodcast Hodný, zlý a kritický (Der Gute, der Böse und der Kritische), der im Februar 2025 sein einjähriges Bestehen mit einer Live-Veranstaltung feierte. Er ist Mitautor der Buchreihe Kmeny (Stämme), verfasste den Anhang zum Buch David Lynch: Temné stránky duše (David Lynch: Die dunklen Seiten der Seele) und wurde mit dem Preis Novinářská křepelka (Journalistenwachtel, 2013) sowie als Genderman des Jahres (2018) ausgezeichnet. Er unterrichtet außerdem an der VOŠP, an der Philosophischen Fakultät der Masaryk-Universität und an der FAMU. Er publiziert unter dem Pseudonym Tetsuo und ist Protagonist des Dokumentarfilms Síla (Die Kraft, 2021).

  • Lucia Kajánková

    Lucia Kajánková

    Die gebürtige Slowakin ist Drehbuchautorin, Dramaturgin, Regisseurin und Dozentin an der Prager FAMU. Für das Tschechische Fernsehen drehte sie als Showrunnerin und Regisseurin die Teenager-Webserie TBH (Series Mania; Siegerserie bei Serial Killer Brno, Finále Plzeň und Marseille WebFest). Am Drehbuch der neuen Krimiserie Mladá krev (Junges Blut) von Alice Nellis war sie beteiligt. Als Dramaturgin betreut sie Spielfilm- (Manželé Stodolovi / Das Ehepaar Stodola, Úsvit / Morgendämmerung) wie Animationsprojekte (Zuza v zahradách / Zuza in den Gärten, Kafka. In Love, I Died in Irpin), die auf internationalen Festivals ausgezeichnet wurden. Sie lebt in Prag, schwimmt gern und reist an seltsame Orte.

Internationaler Wettbewerb der abendfüllenden Animationsfilme für Kinder von 14 bis 16 Jahren

  • Barbara Dukas

    Barbara Dukas

    Regisseurin, Autorin und Dozentin in den Bereichen Theater, Film und Kulturmanagement. Sie inszenierte über vierzig Theater-, Musical-, Opern- und andere Produktionen in Griechenland und im Ausland. Als künstlerische Leiterin des Städtischen und Regionalen Theaters auf Korfu (2018–2024) gründete sie das Festival City as a Stage (Die Stadt als Bühne) und leitete europäische Kulturprojekte, die zeitgenössisches Kunstschaffen in einen Dialog mit dem öffentlichen Raum und lokalen Gemeinschaften brachten. Ihre Projekte wurden bei bedeutenden internationalen Veranstaltungen gezeigt, darunter die Prager Quadriennale, das Open-Air-Festival in Shinjuku und der Nationalgarten in Athen. Für ihre Arbeit auf dem Gebiet der Theateranthropologie und der Vermittlungsmethoden erhielt sie zahlreiche Auszeichnungen. 2023 veröffentlichte sie das Buch Creating a World (Eine Welt erschaffen), eine der ersten griechischen Publikationen, die Regie in den szenischen Künsten systematisch darstellen. Barbara schrieb und inszenierte den Kurzfilm Hamamm (2019), der auf internationalen Festivals unter anderem in Drama, Seoul, Montreal, Tokio, Rom und San Francisco lief und beim Internationalen Filmfestival Sofia eine lobende Erwähnung erhielt. Sie arbeitet außerdem als Dramaturgin und leitet seit 2014 das Pitching Lab beim Internationalen Kurzfilmfestival im griechischen Drama, wo sie junge Filmschaffende bei Projektentwicklung und Präsentation begleitet.

  • Jana Podskalská

    Jana Podskalská

    Filmpublizistin und Absolventin der Fakultät für Journalistik der Karls-Universität. Erfahrung sammelte sie unter anderem in den Redaktionen von Mladá fronta und Lidové noviny; mehrere Jahre arbeitete sie mit der Miroslav-Ondříček-Filmakademie in Písek zusammen. Sie ist Mitglied des Verbands der tschechischen Filmkritik, in dessen Vorstand sie acht Jahre tätig war. Derzeit schreibt sie Rezensionen, Porträts und Interviews für Deník, ist langjährige freie Mitarbeiterin des Tschechischen Rundfunks und Jurymitglied des Festivals der tschechischen Filmkomödie. Sie ist Mitautorin des Buches Moje máma Jana Brejchová (Meine Mutter Jana Brejchová, Universum, 2022).

  • Milani Perera

    Milani Perera

    Die Filmpublizistin, Kuratorin und Kulturkritikerin Milani Perera bringt eine eigene Perspektive in ihre Arbeit ein, geprägt von ihrem akademischen Hintergrund in Philosophie und Filmwissenschaft. Sie erwarb einen Master in Philosophie an der Universität Kelaniya in Sri Lanka und einen Master in Visueller Kultur, Literatur und Filmwissenschaft an der Universität Tallinn in Estland. Ihre Arbeit befasst sich mit den Schnittstellen von Kino, Kultur und Identität, mit besonderem Augenmerk auf unabhängiges Weltkino und übersehene Geschichten. Derzeit ist sie Mitglied der Auswahlkommission des Internationalen Filmfestivals Black Nights in Tallinn, eines der führenden internationalen Festivals Nordeuropas, wo sie auch für das Gesamtprogramm verantwortlich ist. Sie schreibt für die International Cinephile Society und ist Gründerin des Filmblogs Kino Pear, der sich der Filmkritik und -reflexion widmet. Mit ihrer kuratorischen und redaktionellen Arbeit fördert sie neue Stimmen und setzt sich für vielfältige Perspektiven in der Filmbranche ein.

Kurzfilme

  • Pavla Baštanová

    Pavla Baštanová

    absolvierte das Fach Klassische Animation an der Fakultät für Multimediale Kommunikation in Zlín sowie das Atelier für Film- und Fernsehgrafik an der UMPRUM in Prag. Sie ist professionelle Illustratorin und Animatorin. Derzeit unterrichtet sie klassische Drucktechniken am Lehrstuhl für Kunsterziehung der Pädagogischen Fakultät der Palacký-Universität und ist Dramaturgin der Buchmesse LITR. 2020 erschien im Verlag Argo ihr Autorenbuch Mukumú nach ihrem gleichnamigen Animationsfilm (UMPRUM, 2017). Sie schafft Animationsfilme, Lehrvideos, Trailer, Visuals, Buchillustrationen und Grafiken. 2025 erschien das von ihr illustrierte Buch Olívie si vyskakuje (Olívie mault auf; J. A. Pitínský, Větrné mlýny). Ihr Animationsfilm O krávě (Von einer Kuh, Maurfilm, 2023) feierte beim Filmfestival in Locarno Premiere.

  • Sébastien Sperer

    Sébastien Sperer

    Sébastien Sperer arbeitete 25 Jahre lang, von 1999 bis 2024, für das Internationale Animationsfilmfestival in Annecy. Dieses „Kind mit endlosen Träumen“ wechselt spontan von einer Rolle in die nächste – Programmgestalter, Selektor, Moderator, Jurymitglied, Dozent und mehr. Wo immer er ist, will er die Animation – ein Medium, in dem alles möglich ist – einem möglichst breiten Publikum zugänglich machen; eine Art Dorfplatz schaffen, auf dem sich menschliche Erfahrung ohne Filter und Grenzen entfaltet. In dieser Absicht rief er 2017 das Programm „WTF“ ins Leben. Fasziniert von der Kraft des Films, Menschen zu verbinden, lautet sein Leitmotto: „Interkulturelles Verständnis durch Animationsfilm, Dialog und Teilen fördern.“ Von 2022 bis 2025 unterrichtete er außerdem Animationsgeschichte an der Schule Gobelins Annecy.

  • Sonora Broka

    Sonora Broka

    Neben ihrer Tätigkeit als künstlerische Leiterin des Internationalen Filmfestivals Riga (Riga IFF) ist Sonora Broka Redakteurin und Moderatorin der Filmsendung Piejūras klimats (Küstenklima) bei Latvijas Radio 3 „Klasika“ und schreibt regelmäßig für das führende lettische Filmportal Kinoraksti.lv. Broka ist Mitglied von FIPRESCI und der Europäischen Filmakademie (EFA) sowie internationale Jurorin der Golden Globes. Derzeit ist sie zudem Expertin für Spielfilm im Lettischen Nationalen Filmzentrum. Sie war Mitglied der Auswahlkommission des europäischen Filmpreises LUX Prize, saß in Jurys verschiedener internationaler Film- und Dokumentarfilmfestivals und wirkte als Fachberaterin des Programms Czech Film Springboard beim Festival Finále Plzeň.